EIBE mit Erfolg beendet!
Das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderte Projekt EIBE - Entwicklung und Integration eines Betrieblichen Eingliederungsmanagements - konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Im Rahmen der Abschlussfeierlichkeiten im Berufsförderungswerk Nürnberg beleuchteten zahlreiche Referenten aus unterschiedlichen Fachbereichen den umfassenden Erfolg des Projekts. Bundesweit konnte das Betriebliche Eingliederungsmanagement, zum Teil mit großem Erfolg und nachhaltig in die Unternehmensstrukturen implementiert werden. Eine große Rolle spielte hierbei auch das Institut für Qualitätssicherung in Prävention und Rehabilitation (iqpr) in Köln und München. iqpr unterstützte die Projektpartner während der gut vierjährigen Laufzeit, u.a. in Form von umfassender und kompetenter Beratung. Das Institut begleitet das Projekt auch wissenschaftlich. Durch den Abend führte Frau Astrid Jähn, die Chefredakteurin des Magazins der Berufsförderungswerke Positionen & Profile.
EIBE startete im April 2005 im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales mit dem Ziel, das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) entsprechend der gesetzlichen Vorgaben des § 84 SGB IX in die Unternehmen der Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Berufsförderungswerke zu implementieren, Inhalte zu definieren und entsprechende Mindeststandards zu entwickeln. Aufgrund der großen Erfolge wurde das Projekt bereits im April 2007 bis Juli 2009 verlängert. Die im ersten Projektabschnitt gemachten Erfahrungen sollten jetzt in die Fläche getragen werden, so dass auch Unternehmen aus weiteren Branchen hiervon profitieren können.
Reiner Eggerer, Geschäftsführer des BFW Nürnberg und Projektleiter für die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Berufsförderungswerke, leitete in ein umfangreiches Abendprogramm ein, welches das BEM von vielen Seiten darstellte.
Die Rolle des BEM als Instrument der Personalwirtschaft im demografischen Wandel beschrieb Ministerialrätin Frau Gitta Lampersbach, Leiterin der Gruppe Rehabilitation im Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Lampersbach lobte die Projektergebnisse, die bereits in der vorhergehenden Beiratssitzung vorgestellt wurden, und wies auf die Bedeutung des BEM im Rahmen von gesunden Unternehmenskulturen hin.
"Herausragend ist die hohe Zahl von mehr als 500 Eingliederungsfällen während der gesamten Projektlaufzeit, den 15 abgeschlossenen Betriebsvereinbarungen und den zwölf auditierten und zertifizierten Unternehmen", sagt Harald Kaiser. In seinem Vortrag fasste der Projektleiter EIBE im iqpr in München die Projektergebnisse zusammen. Zudem erwähnte Kaiser die Bedeutung von dreistündigen Workshops für Unternehmer zur Einführung eines BEM. Diese Workshops erwiesen sich als hocheffizient für die Unternehmen, die in kurzer Zeit einen tiefen Einblick in die relevanten Aufgaben erhielten.
Ergänzend folgte ein Bericht zur Vergabe von Prämien und Boni von Dr. Hendrik Faßmann vom ifes an der Uni Erlangen-Nürnberg. Dr. Martin Emmert, vom Lehrstuhl für Gesundheitsmanagement der Uni Erlangen-Nürnberg, stellte anhand eines Kosten-Nutzen-Tools die ökonomischen Aspekten des BEM dar.
Marcus Schian von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation zeigte die Entwicklung der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts im Bezug auf BEM auf. "Viele Aspekte sind jedoch noch nicht ausgeurteilt", sagt Schian. So wird es wohl noch einige Jahre dauern, bis die Rechtsprechung zu bestimmten Fragen geklärt ist.
Im zweiten Teil der Veranstaltung kamen unter anderem einzelne Akteure im BEM aus den Berufsförderungewerken sowie Betroffene zu Wort.
Die Notwendigkeit einer Balance zwischen Leben und Arbeit wie auch die Gefahr einer "Gesundheitsreligion" waren zentrale Punkte des Vortrages von Dr. Andreas Grabenstein vom Institut persönlichkeit+ethik. Grabenstein setzte hiermit einen theologisch-philosophischen Focus auf das Projekt.
Doris Lühder (BFW Stralsund) und Herr Erich Hörnlein ( BFW Nürnberg) stellten die Zusammenarbeit im Projekt EIBE bei unterschiedlicher Vorgehensweise in der praktischen Umsetzung des BEM dar.
Einen besonderen Eindruck von praktischen Erfolgen stellten Ralph Bläser und Carsten Böckmann vom BFW Dortmund vor: Bläser war als medizinischer Bademeister und Masseur im BFW beschäftigt. Nachdem er aus gesundheitlichen Gründen diese Tätigkeit nicht mehr ausüben konnte, begann er im Rahmen eines BEM eine Umschulung zum Physiotherapeuten. Er berichtete von seinen Erfahrungen, vom Rehabilitationsantrag bis zum Abschluss der Umschulung. Bläser betonte insbesondere, wie ihm die Begleitung durch seinen Fallmanager Herr Böckmann immer wieder Mut gab und ihm half, im Arbeitsleben wieder Fuß zu fassen.
Die Umsetzung des BEM in einem Großunternehmen wurde von Christina Karoline Wagner am Beispiel der MAN Nutzfahrzeuge AG , Werk Nürnberg, dargestellt.
Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Verleihung einer Urkunde an Harald Zech, Geschäftsführer der Jung Zeelandia GmbH in Frankfurt am Main, die von Gitta Lampersbach und den Projektleitern für die erfolgreiche Einführung eines BEM überreicht wurden.
Zech stellte in seinem Beitrag die positiven Erfahrungen und die kompetente Beratung durch das iqpr in Zusammenarbeit mit dem BFW in Bad Vilbel dar. Im Dezember 2008 hatte im Rahmen von EIBE bei der Jung Zeelandia GmbH ein Workshop zur Implementation eines BEM stattgefunden.
Der stellvertretende Vorsitzende des Vorstands der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Berufsförderungswerke, Ludger Peschkes, dankte in seinem Schlusswort allen Projektbeteiligten für ihre Arbeit.
Der Abschlussbericht sowie die erweiterten Praxishilfen können demnächst unter info@eibe-projekt.de angefordert werden. Die Vorträge im Rahmend er Abschlussveranstaltung stehen bereits auf der Internetseite www.eibe-projekt.de zum Download bereit.
Nürnberg/München, den 29. Juni 2009
Präsentationen der Vorträge:
- Programm der Abschlussveranstaltung
- Rede von Ministerialrätin Brigitte Lampersbach (BMAS)
- Präsentation von Harald Kaiser (iqpr)
- Präsentation von Dr. Hendrik Faßmann (ifes)
- Präsentation von Dr. Martin Emmert (Uni Erlangen-Nürnberg)
- Präsentation von Ass. jur. Marcus Schian (BAR)
- Präsentation von Harald Zech (Jung Zeelandia)
- Vortrag von Dr. Andreas Grabenstein (Institut persönlichkeit+ethik)
- Schlusswort von Ludger Peschkes (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Berufsförderungswerke)
EIBE Fachkonferenz – Besondere Anreize für Unternehmen zur Umsetzung von BEM in die Praxis?!
Am 21. und 22. Januar 2009 fand im Tagungszentrum des BFW Nürnberg eine Fachkonferenz unter dem Titel „Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) – Besondere Anreize für Unternehmen zur Umsetzung von BEM in die Praxis?!“ statt.
Im Hinblick auf die Bedingungen und Praxis von Prämien- und Bonussystemen im Zusammenhang mit dem
Betrieblichen Eingliederungsmanagement, wurden Probleme und Möglichkeiten in einem größeren
Kreis von Fachleuten und Praktikern aus dem Bereich der Rehabilitation und der Betriebe diskutiert.
Anliegen der Konferenz war,
- über die Möglichkeiten der Gewärung von Prämien und Boni nach § 84 Abs. 3 SGB IX zu informieren,
- zu diskutieren, ob Prämien und Boni aus der Sicht der beteiligten Akteure geeignete Instumente zur Förderung von BEM darstellen, und
- zu erörtern, wie diese Instrumente auszugestalten sind, um in der Praxis zu greifen.
Die Veranstaltung wurde inhaltlich vom Institut für empirische Soziologie an der Universität Erlangen-Nürnberg vorbereitet.
Insgesamt nahmen 87 Personen an der Fachtagung teil.
Nachfolgend stehen Ihnen nun das Gesamtergebnis und verschiedene Präsentationen der Fachkonfernz im PDF-Format zum Download zur Verfügung:
Gesamtergebnis von Dr. Hendrik Faßmann, Frau Renate Steger, Frau Kira Kogan und Frau Kira Svetlova vom Institut für empirische Soziologie an der Universität Erlangen-Nürnberg (ifes)
Präsentation EIBE-Projektergebnisse von Frau Anne Frohnweiler vom iqpr
Präsentation Anreizsysteme von Herrn Dr. Hendrik Faßmann (ifes)
Präsentation Sozialrechtlicher Rahmen von Herrn Ass. jur. Marcus Schian, Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR), Frankfurt am Main
06. November - Pressebericht Seminar zum Arbeitsrecht
Vom 21.-22. Oktober 2008 fand im Berufsförderungswerk Frankfurt am Main im Rahmen des Projektes EIBE ein Seminar zu arbeitsrechtsrelevanten Themen mit 40 Teilnehmern und Teilnehmerinnen aus dem ganzen Bundesgebiet statt. Das Seminar ist als Weiterbildungsveranstaltung für Disability Manager anerkannt.
Moderiert wurde die Veranstaltung durch Frau Frohnweiler und Frau Jastrow vom iqpr – Institut für Qualitätssicherung in Prävention und Rehabilitation GmbH an der Deutschen Sporthochschule Köln. Es dozierten die Rechtsanwälte Herr Dr. Uli Faber und Herr Peter Weiss. Während Herr Dr. Faber eher die kollektivrechtlichen Aspekte im Betrieblichen Eingliederungs-management beleuchtete, fokussierte Herr Weiss individualrechtliche Aspekte. Nach einem einführenden Plenum durch Herrn Weiss und Herrn Dr. Faber, in dem ein allgemeiner Überblick zum Arbeitsrecht gegeben wurde und erste arbeitsrechtsrelevante Aspekte im Betrieblichen Eingliederungsmanagement vorgestellt wurden, setzten sich die Teilnehmer anschließend zu konkreten Fragestellungen in zwei Arbeitsgruppen auseinander. Die Moderation der Arbeitsgruppen erfolgte in einer sehr unterschiedlichen methodisch-didaktischen Vorgehensweise durch die Rechtsanwälte. In beiden Gruppen hatte die Teilnehmer die Möglichkeit sich in Form von Gruppenarbeit sehr intensiv mit speziellen Fragestellungen und Problematiken auseinanderzusetzen. Die jeweiligen Themen wurden dabei sehr praxisbezogen und an konkreten Fallbeispielen dargestellt. Herr Dr. Faber stellte in seiner Arbeitsgruppe in Form eines Folienvortages zunächst grundsätzliche Regelungen zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement vor. Ein zentrales Augenmerk wurde dabei unter anderem auf die Rolle des Betriebsrates bzw. der Mitarbeitervertetung bei der Einführung eines Betrieblichen Eingliederungsmanagement gelegt. Weiterhin wurden die Spezifika der einzelnen Phasen des Eingliederungsmanagement erörtert. In einer sich anschließenden Gruppenarbeit waren die Teilnehmer aufgefordert, sich mit dem genauen Wortlaut des § 84 SGB IX auseinander zusetzen und daraus erforderliche Regelungen für die einzelnen Schritte im BEM abzuleiten. Abschließend beleuchtete Herr Dr. Faber die Problematik des Datenschutzes und bot in diesem Zusammenhang einen Überblick über die wichtigsten gesetzlichen Regelungen.
Herr Weiss arbeitete mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen in seiner Arbeitsgruppe zunächst einen groben Überblick über individualrechtliche Aspekte im Betrieblichen Eingliederungsmanagement aus. Den Überblick gestaltete er sehr lebendig in Form eines mit Moderationskarten entwickelten Mind-Maps. In Gruppenarbeiten setzen sich die Teilnehmer im weiteren Verlauf mit den Thematiken Fürsorgepflicht, Direktionsrecht und Aufhebungsvertrag auseinander. Anhand von Fallbeispielen waren die Teilnehmer aufgefordert, Strategien zur Problemlösung zu entwickeln. Unter anderem sollte die Frage beantwortet werden, ob im Rahmen der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers ein Anspruch auf einen leidensgerechten Arbeitsplatz besteht. Außerdem stellte Herr Weiss die verschiedenen Kündigungsarten und die Anwendung des Kündigungsschutzgesetzes vor. Dabei kristallisierte sich immer wieder die Bedeutung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes heraus.
Im abschließenden Plenum am zweiten Tag der Veranstaltung hatten die Seminarteilnehmer die Möglichkeit, Nachfragen zu den einzelnen Themen zu stellen und Erfahrungen aus ihrer beruflichen Tätigkeit einzubringen. Diskutiert wurde zudem, ob und wie die Berufsförderungswerke mit dem Betriebliches Eingliederungsmanagement ein neues Geschäftsfeld aufbauen können. Häuser die auf diesem Gebiet bereits aktiv sind, berichteten über ihre Erfahrungen in der Platzierung von BEM als Dienstleistungsangebot für Unternehmen. Bezüglich der im Vordergrund stehenden Thematik Arbeitsrecht, wurde abschließend deutlich, dass in Beratungen zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement lediglich die objektive Rechtslage dargestellt werden kann, jedoch keine konkreten Empfehlungen ausgesprochen werden sollten.
Insgesamt stieß das Seminar bei den Teilnehmern auf eine sehr positive Resonanz. Die Teilnehmer betonten, dass sie auch nach dem EIBE-Projekt den Austausch der einzelnen Berufsförderungswerke zur Weiterentwicklung des Betrieblichen Eingliederungsmanagement als wichtig erachten.
25. September 2008 - 4. Internationales Forum Disability Management in Berlin
Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen oder Behinderungen Chancen auf Arbeit zu geben, wird zu einer zentralen Herausforderung. Mit dieser Botschaft startete im Beisein des Bundesministers für Arbeit und Soziales, Olaf Scholz, und des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Klaus Hinne, das 4. Internationale Forum zum Disability Management in Berlin.
Vom 22. bis 24. September diskutieren Fachleute aus allen Teilen der Welt über Strategien, um Hindernisse für die Beschäftigung von kranken und behinderten Menschen zu überwinden und die Prävention am Arbeitsplatz zu verbessern.
Gastgeber des Forums sind das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV).
500 Experten aus über 35 Staaten konnten vom 22.-24. September 2008 Neues über Konzepte und Ergebnisse aus unterschiedlichen nationalen Disability-Management Strategien erfahren.
Insbesondere der Austausch unter den Anwendern sorgte für Ideen, die ihren Niederschlag in effektiven und effizienten Konzepten finden dürften. Das Projekt EIBE bzw. Gesunde Arbeit war mit einem Messestand und einem Vortrag vertreten und begrüßte viele interessierte Besucher an ihrem Stand.
Der 5. IFDM-Kongress findet vom 13. bis 16. September 2010 in Los Angeles statt.
Präsentation von Herrn Harald Kaiser (iqpr) als PDF zum Download
16. Juli 2008 - Pressemitteilung - 3. ifdm in Berlin vom 22. - 24. September 2008
Im Rahmen des 4. Internationalen Forums zum Disability Management - ifdm 2008 - vom 22. bis 24.09.2008 in Berlin wird sich das Projekt EIBE mit einem Messestand der internationalen Öffentlichkeit präsentieren. In dieser Fachveranstaltung wird Herr Kaiser zudem einen Redebeitrag über den aktuellen Zwischenstand im Projekt EIBE vorstellen und die Ergebnisse gemeinsam mit weiteren Vertretern der Berufsförderungswerke diskutieren. Der Vortrag "Entwicklung und Integration eines Betrieblichen Eingliederungsmanagement (EIBE) in deutschen Berufsförderungswerken" findet am Montag, den 22.09. im Zeitrahmen von 16:00-17:00 Uhr statt. Download zum abstract:
Abstract EIBE ifdm 2008 (engl.)
Das Programm können Sie einsehen unter:
iqpr München, den 16. Juli 2008/HK
28. März 2008 - Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Verbänden bei EIBE-Veranstaltung in Nürnberg
Betriebliches Eingliederungsmanagement und dessen Praxis war Thema einer Podiumsdiskussion mit Staatssekretär Franz Thönnes aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales In den Beiträgen, Diskussionen und Talkrunden kam auch immer die umfassende Betreuung von Unternehmen ins Spiel, die sich aufgrund unterschiedlicher Rahmenbedingungen keine Spezialkräfte aus differenzierten Gesundheitsexperten leisten können und möglicherweise allein schon aufgrund ihrer Größe keine Integrationsteams vorhalten können. In diesem Zusammenhang wurde von den Referenten und Diskutanten immer wieder indirekt oder direkt auf Gesunde Arbeit verwiesen, da hier eine nachhaltige und konzentrierte Zugangsbasis für die Betreuung von Unternehmen geschaffen werden soll und wird.
27. März 2008 - EIBE-Projektbericht nun auch als Druckversion zu bestellen
In dieser Woche sind dem EIBE-Projektteam im Rahmen der 5. EIBE-Beiratssitzung die ersten Versionen der Druckausgabe "EIBE" vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales übergeben worden. Die EIBE-Originalberichte und Praxishilfen können ab sofort beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales (siehe Link unten) kostenlos bestellt werden.
Für Fragen, die Sie an das iqpr richten möchten, hat sich die zuständige Adresse geändert – bitte wenden sich an:
iqpr
Geschäftsstelle München (NEU)
iqpr GmbH
Landshuter Allee 162 a
80637 München
Tel.: 089-2324949-0
Fax: 089-2324949-10
muenchen@iqpr.de
Link zur Bestellung des Forschungsberichtes
21. Februar 2008 - Wir(tschaft) im Dialog - mit Politik und Sozialträgern
Veranstaltung am 25. März 2008 im Tagungszentrum des BFW Nürnberg: Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) und dessen Praxis ist Thema einer Podiumsdiskussion mit Staatssekretär Franz Thönnes aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Der Gesetzgeber verpflichtet Arbeitgeber seit vier Jahren zu Aufbau und Anwendung eines BEM: Sobald ein/eine Mitarbeiter/-in im Zeitraum eines Jahres insgesamt länger als sechs Wochen krank war, muss sich das Unternehmen der Situation annehmen: Dabei gilt es, den Arbeitsplatz und die gesundheitliche Situation der Betroffenen optimal aufeinander einander abzustimmen. Das Ziel: Erhaltung der Einsetzbarkeit im Betrieb und damit Erhaltung des Arbeitsplatzes. Dies verlangt von Arbeitgebern fundierte Kenntnisse in Medizin, Arbeitsschutz, Arbeits- und Sozialrecht. Mit den Chancen und Belastungen des BEM für Wirtschaftsunternehmen sowie mit den Erwartungen von Sozialverbänden und Interessenvertretungen befasst sich die Gesprächsrunde um Staatssekretär Franz Thönnes im Tagungszentrum des BFW-Nürnberg.
BEM als Zukunftsfaktor: Chance oder Last?
24. Januar 2008 - Pressemitteilung - Fallmanagerkonferenz im BFW Frankfurt a. M. vom 16./17. Januar 2008
Am 16. und 17. Januar 2008 kamen die EIBE-Fallmanager und -Fallmanagerinnen der Berufsförderungswerke zu einer gemeinsamen Konferenz im Berufsförderungswerk Frankfurt zusammen.
Ziel der Veranstaltung war es, eine Plattform zum Erfahrungsaustausch im Betrieblichen Eingliederungsmanagement zu bieten und aufgetretene Fragen in der Fallarbeit zu diskutieren. Gerade die Fallmanager und Fallmanagerinnen sind durch ihre Rolle als Berater für Beschäftigte im eigenen Unternehmen besonderen Belastungen ausgesetzt und erhielten im Rahmen der Fallmanagerkonferenz die Möglichkeit mit Kollegen und Kolleginnen anderer Berufsförderungswerke ins Gespräch zu kommen. Organisiert und moderiert wurde die Veranstaltung durch Mitarbeiterinnen des iqpr.
16. Oktober 2007 - Beratung mit Betriebsräten und Mitarbeitervertretungen zum betrieblichen Eingliederungsmanagement
Im Rahmen der 16. Arbeitskreissitzung West fand am 09. Oktober im BFW Oberhausen eine Beratung der EIBE-Koordinatoren und Koordinatorinnen mit den Betriebsräten und Mitarbeitervertretungen der Berufsförderungswerke zum betrieblichen Eingliederungsmanagement statt. Juristisch begleitet wurde diese Veranstaltung durch einen wissenschaftlichen Mitarbeiter des iqpr.
12. September 2007 - EIBE - auf der Personalmesse 2007 in Köln
Prominente Vertreter aus den Bereichen Politik und Wirtschaft konnten
am 11.–12.09.207 am Gemeinschaftsstand „wir im Dialog“
von Vertretern des iqpr und der Deutschen Berufsförderungswerke
begrüßt werden. Das vorrangige Produkt war das „Betriebliche
Eingliederungsmanagement“, das im Projekt EIBE entwickelt wurde und nun
in der Marketing- und Qualitätsoffensive wir im Dialog Kunden – hier
sind alle Unternehmen eingeschlossen, unabhängig ihrer Branche oder
Größe – angeboten wird.
EIBE auf der Personalmesse Köln
06. Juli 2007 - EIBE - gerüstet für den Aufruf des BMAS nach Vernetzung
Zu einem Rückblick und Ausblick im Rahmen der Initiative „job – Jobs
ohne Barrieren“ hatte das Bundesministerium für Arbeit und
Soziales am 02.07.07 nach Berlin eingeladen. 400 Besuchern, Vertretern
und Vertreterinnen aus Wirtschaft, Verbänden und anderen Institutionen,
waren der Einladung gefolgt und haben sich über den derzeitigen Stand
der Beschäftigungschancen behinderter und schwerbehinderter Menschen
informiert sowie an einer lebhaften Diskussion über das weitere Vorgehen
teilgenommen.
13. Juni 2007 - EIBE in Berlin - Es hat sich gelohnt!
Im Rahmen der Europäischen Konferenz zur Integration behinderter Menschen vom 11.- 12. Juni 2007 präsentierte sich EIBE einer sehr interessierten Öffentlichkeit – vornehmlich
aus den Bereichen Politik, Sozialversicherung, Wirtschaft und Verbände. Der deutsche Bundesminister für Arbeit und Soziales Franz Müntefering eröffnete und begleitete
die Konferenz mit dem besonderen Hinweis auf die Bedeutung und die soziale Verantwortung der Europäischen Union für die Belange und Chancengleichheit behinderter Menschen.
Im Rahmen der aktuellen EU-Ratsherrschaft Deutschlands gab diese Konferenz einen wichtigen Anstoß, das Bewusstsein für den positiven Wert von Vielfalt, Respekt,
Anerkennung und Toleranz in der Gesellschaft zu stärken.
Es hat sich gelohnt - EIBE in Berlin!
05. Juni 2007 - EIBE meets Berlin!
Gleich an zwei Terminen wird sich EIBE in Berlin präsentieren. Sowohl am11. und 12. Juni im Rahmen der Europäischen Konferenz zur Integration behinderter Menschen als auch bei einer Veranstaltung der Initiative „ job - jobs ohne Barrieren“ mit dem Titel „Bilanz und Perspektive“ am 02. Juli werden wir EIBE einem Fachpublikum präsentieren. Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch.
Ihr EIBE-Team
Programm
Europäische Konferenz 11.-12.06.07
job
- jobs ohne Barrieren 02.07.07
30. Mai 2007 - Es ist soweit!
Nach abgeschlossener Qualitätsprüfung durch das Bundesministerium
für Arbeit und Soziales steht der EIBE-Projektbericht für Sie zum
Download zur Verfügung. Der Bericht untergliedert sich in einen
wissenschaftlichen Teil und in ein Manual, das wiederum in „Praxishilfen“, „Datenschutzkonzept“ und „Betriebsvereinbarung“ unterteilt
ist.
Wir bitten um Nachsicht aufgrund der entstandenen Verzögerung!
Ihr EIBE-Projektteam
EIBE
Praxishilfen und Dokuments zum Datenschutz
07. Mai 2007 - EIBE-Flyer aktualisiert
Mit Beginn des zweiten Projektabschnitts wurde auch das Informationsmaterial überarbeitet. So stehen unter "Download" zum einen der aktualisierte EIBE-Flyer als auch der wir-im-dialog-Flyer zur Verfügung.
03. Mai 2007 - EIBE unter dem Motto: wir im Dialog
In der letzten Aprilwoche präsentierte sich EIBE erstmalig unter dem Motto „wir im dialog“ auf gleich drei Veranstaltungen der interessierten Öffentlichkeit.
EIBE
unter dem Motto: wir im Dialog
03. April 2007 - EIBE geht in die zweite Runde
Nachdem der erste Projektabschnitt erfolgreich abgeschlossen wurde, wird
das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderte
Projekt EIBE mit einer Laufzeit vom 01. April 2007 bis zum 31.Dezember
2008 fortgeführt.
22.März 2007 - Der Aufbau ist geschafft
Mit zwei Veranstaltungen wurde der erste Projektabschnitt des vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderten Aktionsprojekts EIBE abgeschlossen. Unter dem Motto "wir im dialog" fand zum Einen eine Sitzung des Projektbeirats statt, der den aktuellen Fortschritt diskutierte, zum Anderen ein gemeinsamer Arbeitskreis aller EIBE-Koordinatorinnen und –Koordinatoren, die u. a. gemeinsam mit dem Projektsteuerungsteam die Planung des nächsten Abschnitts bis Ende 2008 ins Visier nahmen.
14. Dezember 2006
Liebe EIBE-FreundInnen,
wir danken allen EIBE-MitstreiterInnen für die erfolgreiche Zusammenarbeit und freuen uns auf die weitere spannende Kooperation im nächsten Jahr. Wir verbinden diesen Wunsch mit den besten Grüßen, einem erholsamen Weihnachtsfest und einem gesunden Jahresstart 2007.
Köln, Nürnberg, den 17.12.2006
07. Dezember 2006 – Hochkarätige Besetzung bei der Präsentation der EIBE-Projektergebnisse
Nach zweijähriger Zusammenarbeit werden die Arbeitsgemeinschaft
Deutscher Berufsförderungswerke und das Institut für Qualitätssicherung
in Prävention und Rehabilitation GmbH (iqpr) im März 2007 die
Ergebnisse des gemeinsamen Projekts EIBE – Entwicklung und Integration
eines betrieblichen Eingliederungsmanagements – im BFW Nürnberg
vorstellen.
Namhafte VertreterInnen aus Politik und Wirtschaft sind eingeladen, die
gewonnen Erkenntnisse zum betrieblichen Eingliederungsmanagement zu diskutieren.
U. a. wurde Arbeits- und Sozialminister Franz Müntefering angefragt.
In der weiteren Entwicklungsarbeit wird der Fokus auf den Transfer gewonnener
Kenntnisse auf klein- und mittelständige Unternehmen sowie auf die
Vernetzung zwischen Unternehmen und weiteren Einrichtungen wie den gemeinsamen
Servicestellen oder den Integrationsämtern liegen.
Der genaue Veranstaltungstermin (20. oder 29. März) sowie das Programm
werden demnächst unter der Internetseite www.eibe-projekt.de bekannt
gegeben. Bei Rückfragen kontaktieren Sie bitte:
Frau Jastrow – iqpr – jastrow@iqpr.de – 0221 3597 554
06. November 2006 – EIBE - Teil der Initative JOB!
EIBE war mit einem Messestand auf der Fachtagung Eingliedern - aber richtig! repräsentiert. Die verteilten Unterlagen und der Posterstand illustrierten den aktuellen Fortschritt des EIBE-Projekts. Herr Eggerer stellte den aktuellen Sachstand und die Beratungsangebote in einer Präsentation den 450 interessierten TeilnehmerInnen vor. Mehr dazu:
Bericht der
Fachtagung Eingliedern - aber richtig! vom 03.11.06 in Stuttgart als
PDF (1 Seite; 63 KB)
14. Oktober 2006 – EIBE stellte sich in Australien vor!
Herr Kaiser, Projektleiter im iqpr, stellte das Projekt EIBE im Rahmen des Disability Management-Kongresses am 10. Oktober 2006 in Brisbane einem internationalen Publikum vor. In diesem Vortrag und mit Hilfe eines übersichtsposters konnten ca. 350 BesucherInnen aus 22 Nationen einen Einblick in die aktuellen Prozesse und Ergebnisse des laufenden Projekts erhalten. EIBE wird nach Einschätzung verschiedener ExpertInnen als ein bedeutsames "Leuchtturmprojekt" gesehen, von dem viele Nationen profitieren können. Weitere Infos:
Vortrag EIBE
im Rahmen des Disability-Management-Kongresses in Brisbane vom 10.10.06
als PDF (24 Seiten; 1,44 MB)
Veröffentlichung des
Abstracts des Disability-Management-Kongresses in Brisbane vom 10.10.06 als
PDF (1 Seite; 192 KB)
11. Oktober 2006 – EIBE bei der DVFR-Tagung in Stuttgart
Die INFO-Börse der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) findet am 03.11.2006 in Stuttgart statt. EIBE wird sich dort in Kooperation mit der ARGE der Deutschen Berufsförderungswerke präsentieren. Auch bei der gleichzeitig stattfindenden Fachtagung „Eingliedern – aber richtig!“ wird EIBE durch den Vortrag „Eingliederung sichern – es lohnt sich“ von Herrn Eggerer, BFW Nürnberg, vertreten sein.
18. September 2006 – EIBE goes down under!
Das EIBE-Projekt sowie die ersten Projektergebnisse werden vom 08.-11.Oktober 2006 in Brisbane vorgestellt. Im Rahmen des Third International Forum on Disability Management ist EIBE ein fester Bestandteil von Lösungsstrategien, die das Ziel der Eingliederung von Menschen mit Behinderungen haben. Weitere Infos erhalten Sie hier:
Programm des Third International Forum on Disability Management in Brisbane
als PDF (16 Seiten; 903 KB)
Ergebnisse des Forums werden Ihnen zeitnah zugehen.
Köln, 15.09.06/HK
12. Juni 2006 – EIBE präsentierte sich auf der Personalmesse!
Im Rahmen der Messe „Personal und Weiterbildung“ am 08.-09. Juni 2006 in Wiesbaden präsentierten die Deutschen Berufsförderungswerke und das iqpr das Projekt EIBE einem breiten Fachpublikum. Unter dem Motto „Eingliederung sichern – Es lohnt sich!“ konnten sich Interessierte einen umfassenden Einblick in das für UnternehmerInnen nach wie vor relativ unbekannte aber brisante Thema verschaffen. Hilfen zur Selbsthilfe bzw. zukünftige Kooperationsangebote mit den Ausstellern nahmen in erster Linie Personalverantwortliche gerne an. Parallel zum Kernthema – dem betrieblichen Eingliederungsmanagement - erfuhren die BesucherInnen auch Aufklärung über die Ausbildung zum Disability Manager, über die Möglichkeiten der Zertifizierung und der praktischen Anwendung der IMBA-Berufedatenbank.
EIBE
Messebericht (1 Seite; 107 KB)
11. Mai 2006 – EIBE-Stand auf der Messe "Personal & Weiterbildung" in Wiesbaden
Im Rahmen der Messe "Personal & Weiterbildung", die am 08. und 09. Juni 2006 in den Rhein-Main-Hallen in Wiesbaden stattfindet, stellt sich das Projekt EIBE vor. Bitte besuchen Sie uns in Halle 4 am Stand 432 a.
Link zur Veranstaltung: www.personalundweiterbildung.de
24. April 2006 – Workshop zum Datenschutz rundet das Konzept ab
VertreterInnen aus 10 Berufsförderungswerken, vornehmlich DatenschutzexpertInnen trafen sich zum Workshop - Datenschutz im Projekt EIBE - im iqpr. Ziel war, die Prozessgestaltung für ein betriebliches Eingliederungsmanagement unter Wahrung von geltenden Datenschutzanforderungen im Sinne einer praktikablen Realisierung zu gewährleisten. In Form von Vorträgen, Diskussionen und Arbeitsgruppen wurden die bislang entwickelten Konzepte durch neue Aspekte aktualisiert und optimiert. Das Datenschutzkonzept greift maßgebliche Anforderungen an die Arbeitsweise mit personenbezogenen Daten im gesamten Eingliederungsprozess auf und sollte den MitarbeiterInnen hinkünftig als Instrument der Vertrauensbildung dienen.
Köln, 24. April/HK
27. März 2006 – Satellitenveranstaltung zum betrieblichen Eingliederungsmanagement
EIBE präsentierte sich auf dem 15. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 13. bis zum 15. März 2006 in Bayreuth. Die Veranstaltung stand unter dem Motto "Rehabilitation und Arbeitswelt - Herausforderungen und Strategien". EIBE wurde im Rahmen einer Satellitenveranstaltung zum betrieblichen Eingliederungsmanagement vorgestellt und beleuchtete die zentralen Prozesse im Rahmen eines betrieblichen Eingliederungsmanagements. Besondere Berücksichtigung fanden dabei datenschutzrelevante Aspekte. Erste Ergebnisse und Erkenntnisse sowie der Ausblick auf die anvisierten Produkte fanden großes Interesse bei den Zuhörern. Die Arbeitsgemeinschaft der deutschen Berufsförderungswerke war zudem mit einem Stand vertreten, an welchem Interessierte sich u.a. zum Projekt EIBE aber auch zu möglichen Angeboten zum betrieblichen Eingliederungsmanagement erkundigen konnten. Anwesend waren 800 WissenschaftlerInnen, ÄrztInnen, PsychologInnen und TherapeutInnen sowie GesundheitsmanagerInnen, Verwaltungsfachleute und PolitikerInnen.
16. Februar 2006 – EIBE zieht Zwischenbilanz
Das EIBE-Projekt ist nun 10 Monate alt und hat erste Zwischenergebnisse geliefert. In einer wirtschaftlich "unruhigen" Phase konnten wichtige Teilerfolge bereits realisiert werden. Dazu zählen unter anderem, dass
- sich in nahezu allen Berufsförderungswerken so genannte EIBE-Teams konstituiert haben und die Beschäftigten über das betriebliche Eingliederungsmanagement und das Projekt EIBE informiert sind,
- 3 Arbeitskreise, das Projektteam und das IQPR kontinuierlich die Instrumente, Methoden und Prozesse entwickelten und optimierten,
- ein Manual zur Umsetzung des Betrieblichen Eingliederungsmanagements entwickelt wurde,
- eine Empfehlung zu einer Betriebsvereinbarung zum betrieblichen Eingliederungsmanagement verabschiedet werden konnte, sowie
- ein Datenschutzkonzept den Kommunikations- und Datenfluss regelt und mögliches Misstrauen der Beschäftigten somit vermeidet.
Im Rahmen eines gemeinsamen Workshops trafen sich VertreterInnnen aller Berufsförderungswerke in Frankfurt am Main unter dem Motto "Voneinander lernen". Ziel war auch das Herausfiltern nun anstehender Aufgaben, die sich nun im Wesentlichen auf die praktische Realisierung und die konkrete Fallarbeit konzentrieren. Es gilt jetzt praktische Erfahrungen zu sammeln und diese in die Optimierung der Instrumente zu integrieren. Ein Manual soll zukünftig die Fallarbeit in den Berufsförderungswerken erleichtern und kooperierenden Unternehmen nutzbar zugute kommen.
Köln/HK (03.03.06)
05. Juli 2005 – EIBE stellte sich vor
Das noch "junge" Projekt EIBE stellte sich erstmals seit Projektstart im April 2005 im Rahmen der Veranstaltung der Initiative „Jobs ohne Barrieren“ (www.bmgs.de) am 01. Juli 2005 in Berlin der breiten Öffentlichkeit vor. Veranstaltet wurde die Tagung von der Deutschen Vereinigung für die Rehabilitation Behinderter (DVfR – www.dvfr.de). Mehr als 380 Besucher aus Politik, Wirtschaft und Sozialversicherung sowie zahlreiche Aussteller nahmen an der Tagung mit dem Titel "Betriebliche Prävention – was tun?" teil. Aufgrund des großen Interesses konnten nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden. Eine Wiederholungsveranstaltung gegen Ende des Jahres ist deshalb in Planung. Weitere Infos zum downloaden (siehe unten):
Info (2 Seiten; 393 KB)
20. April 2005 – EIBE ist gestartet
Der 20. April war für alle Berufsförderungswerke und das IQPR Startschuss für das Projekt EIBE – Entwicklung und Integration eines Betrieblichen Eingliederungsmanagementsystems.
Alle KoordinatorInnnen und die GeschäftsführerInnen der 28 Berufsförderungswerke waren bei der Auftaktveranstaltung am 20. April im Berufsförderungswerk Nürnberg anwesend. Nach Begrüßung durch den Geschäftsführer Herrn Reiner Eggerer und einführenden Worten von Herrn Manfred Thrun – Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Berufsförderungswerke stimmte Herr Johannes Magin, Diplom Psychologe zum Thema "Betriebliches Eingliederungs- und Gesundheitsmanagement: Entwicklung einer Reha-Kompetenz im Betrieb" ein. Weitere Infos zum downloaden (siehe unten):
Info (2 Seiten; 439 KB)
11. April 2005 – Neu: Das Projekt EIBE
Seit 1. April 2005 arbeiten wir gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Berufsförderungswerke ARGE im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung –BMGS an der inhaltlichen Ausgestaltung des § 84 SGB IX (Neuntes Sozialgesetzbuch). Das Projekt EIBE 2006 endet Ende des Jahres 2006.
Der Projekttitel EIBE steht für die Entwicklung und Integration eines betrieblichen Eingliederungsmanagementsystems. Bundesweit wird in Berufsförderungswerken die Implementierung eines betrieblichen Eingliederungsmanagements und dessen Einbindung in ein ganzheitliches Gesundheitsmanagement praktiziert. Arbeitgeber werden nach der Novellierung des SGB IX im § 84 Absatz 2 verstärkt auf ihre Pflicht zur Intervention hingewiesen. Für die praktische Anwendung des SGB IX, speziell in Klein- und Mittelunternehmen fehlen aber noch inhaltliche Kriterien, die in diesem Projekt entwickelt werden müssen. Unter anderem werden Antworten auf folgende Fragen entwickelt und auf Praktikabilität in der Anwendung geprüft:
- Wie ist das betriebliche Eingliederungsmanagement definiert?
- Wer sind die Akteur(innen) und welche Aufgaben haben sie?
- Welcher Art und welchen Umfanges sind die zu erhebenden Daten?
- Welche Instrumente sind wann und von wem anzuwenden?
- Wie und in welchen zeitlichen Abständen werden Wirksamkeit und Nachhaltigkeit des betrieblichen Eingliederungsmanagements geprüft?
Um all diese Fragen beantworten und die Wirksamkeit einzelner Maßnahmen feststellen zu können, werden elementare Bestandteile in die betriebliche Praxis integriert. Hierzu zählen beispielsweise die Integration ins Unternehmensleitbild inklusive einer von allen getragenen Vereinbarung, dem Aufbau maßgeschneiderter Strukturen, die Wahl geeigneter Daten zur Analyse, Schulungen von Führungskräften, die Auswahl zielgerichteter Maßnahmen und Instrumente oder geeignete Dokumentationsverfahren. Projektergebnis wird auch ein Leitfaden sein, der Hinweise auf ein betriebliches Eingliederungsmanagement enthält.
In Bezug dazu stehen im Weiteren auch Anreizsysteme aus den Sozialgesetzen SGB V und VII. Im Besonderen ist hier der § 65 a SGB V berührt, der die Krankenkassen ermächtigt, bei Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung durch Arbeitgeber sowohl dem Arbeitgeber als auch dem / der teilnehmenden Versicherten einen Bonus zu gewähren. Im § 162 Abs. 2 SGB VII wird auch den Unfallversicherungen der Einsatz von Prämiensystemen ermöglicht. In beiden Fällen ist die Wirksamkeit der Maßnahmen mit Hilfe geeigneter Zertifizierungsinstrumente zu dokumentieren und nachzuweisen. Die Ausgestaltung der Anreizsysteme nach § 84 SGB IX ist wesentlicher Bestandteil des Nachfolgeprojekts EIBE 2008.
Weitere Informationen und Zwischenergebnisse werden kontinuierlich auf den Seiten des IQPR und auf neu konzipierten Internetseiten publiziert.
IQPR GmbH
Köln
Harald Kaiser –Projektleiter EIBE
Sürther Straße 171
50999 Köln
Tel.: 0221 –3597 556
Email: kaiser@iqpr.de
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